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"Silent Books – Final Destination Lampedusa"

Kinder bei der Ausstellung Silent Books
Kinder bei der Ausstellung Silent Books

 

Die internationale Ausstellung "Silent Books - Final Destination Lampedusa" an der Pädagogischen Hochschule Steiermark zeigte von 4. Mai - 10. Juni 2015 111 Bücher aus 23 Nationen. Ihre Besonderheit: Sie kommen ohne Worte aus und setzen allein auf die Kraft der Illustration. Die Künstlerinnen und Künstler erzählen darin Alltägliches, Erheiterndes, Einmaliges bis Prägendes für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Konzipiert wurde die Schau von IBBY (International Board on Books for Young people), einer Nichtregierungsorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und Jugendliche für das Medium Buch zu begeistern. Die Wanderausstellung ist weltweit dreifach vorhanden; ein Set der „Silent Books“ hat aber seit 2013 eine feste Heimat gefunden. Im Rahmen eines Bibliotheksprojektes auf der italienischen Insel Lampedusa stehen die Bücher auch jenen Kindern zur Verfügung, die auf der Flucht vor den Kriegen in ihren Heimatländern dort gestrandet sind.

Kulturelle Angebote wie dieses sind sicherlich kein Heilmittel für die Traumata der Menschen, die schreckliche Tragödien erleben mussten und mit dem nackten Leben davongekommen sind. Sie sollen aber nach dem Willen der Initiatoren ein wenig dazu beitragen, dass über die materielle Grundversorgung hinaus auch dem Bedürfnis der Menschen nach Kunst, Geschichten und einer Lebensperspektive Rechnung getragen wird.

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Fotos: M. Größler / PHSt